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Masters – die bunteste Woche auf der Tour


Endlich geht sie richtig los, die TV-Golf-Saison 2014. In Augusta wird das Masters gespielt, das wohl bunteste Golfturnier der ganzen Saison. Und dies obwohl die Caddies in grauenhaft unförmige, sackartige weisse Overalls gezwungen werden. Clean-chic auf amerikanisch? Die weissen Overalls sind der Optik geschuldet, nichts soll die Farbharmonie von grünem Rasen und manikürter rot-weisser Blumenpracht stören. Nichts, ausser die grünen Jacketts mit den Goldknöpfen, welche honorige Herren in Augusta National mit stolzgeschwellter Brust zur Schau tragen.
Mal ehrlich, aus farbtechnischer und modischer Sicht sind diese «green jackets» wirklich kein «must have» – das Grün zu grell, um elegant zu wirken, die Goldknöpfe schon so lange «out», dass man bestenfalls hoffen kann, bereits wieder als Trendsetter zu gelten … Bekanntlich kehrt in der Mode jeder Stil irgendwann zurück. Auch der peinlichste. Aktuellstes Beispiel: Das neongrüne Outfit von Rickie Fowler. Junge, egal wie jung, gutaussehend, sportlich und durchtrainiert du bist, du bist nicht verpflichtet die selben Modesünden zu begehen wie deine Eltern in den 80ern!
Im Vergleich zu Rickies Rebellen-Look muten die grünen Jacketts der Augusta-National-Mitglieder und Masters-Sieger schon fast dezent an. Dabei zeichnet sich Augusta-Grün genau genommen durch eine einzige Eigenschaft aus: Es lässt sich nur mit Weiss kombinieren. Nein, auch nicht mit Rot und Gelb – egal, wieviel Augusta-National-Grüne Caps man mit dem Masters-Logo bestickt. Schauen Sie es sich an, aber nicht wundern, wenn der Anblick Sie an eine Ampelkoalition erinnert und das Wochenende futsch ist. Hartgesottene (und Farbenblinde) dagegen dürfen sich auf den Sonntag freuen, wenn der Masters-Champion 2014 in ein grünes Jackett gekleidet wird – mit 99,9999-prozentiger Wahrscheinlichkeit wird sein verschwitztes Polo farblich wie die Faust aufs Auge zum edlen Jackett passen. Selbst wenn der Sieger nicht Rickie heissen und auch nicht in Neon-Pink in die Schlussrunde starten sollte.
Dass Pink und Masters-Grün nicht kompatibel sind, hat am Mittwoch bereits Rory McIlroys Herzdame Caroline Wozniacki bewiesen. Für den Par-3-Contest schlüpfte die aktuelle Nummer 15 der Tenniswelt in diesen unsäglichen Overall – jammerschade, bei ihrer Figur! – und setzte sich tapfer eine offizielle Masters-Cap auf die erst kürzlich pink gefärbten Haare. Rorys ultimativer Liebesbeweis: Er bedankte sich mit einem Kuss für die Caddie-Dienste – trotz Farbdesaster.

11. April 2014


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