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Wenn einem Schotten ein Par passiert … und Ulrichs Autogramme gefragt sind


Heimvorteil für Damian Ulrich in der Romandie? Wenn das Turnier zur European Tour zählt und der Zuger als einziger Swiss PGA Pro den Cut schafft, definitiv! Ausserdem hat der 30-Jährige gute Erinnerungen ans Omega European Masters – vor zwei Jahren erzielte er mit Rang 18 nicht nur sein bisher bestes Crans-Resultat, sondern sicherte sich auch den grössten Preisgeldscheck seiner bisherigen Karriere. Jetzt ist er auf gutem Weg, beides zu toppen. Nach drei Runden liegt der sympathische Innerschweizer auf dem geteilten zwölften Zwischenrang – und er hat die Ausstrahlung eines Champions. Zurück vom Scoring erwarteten den Lokalmatadoren heute nachmittag neben dem Putting-Grün rund 50 Juniorinnen und Junioren – und Damian Ulrich schrieb geduldig Autogramme, eines ums andere, signierte Mützen und Bälle, posierte mit seinen jungen Fans für Erinnerungsbilder. Es war eine Freude. Für einmal waren die Autogramme eines Schweizer Golfers begehrter als jene von Matteo Manassero, der eine Viertelstunde später an den Fans vorbeischritt. Daran könnte man sich gewöhnen. Und auch daran, dass am Finaltag Manassero vor Ulrich vom Scoring zurückkommt, weil der Schweizer im Viertletzten Flight startet und zumindest noch zum erweiterten Kreis der Siegesanwärter gehört.
Apropos sich an etwas gewöhnen – der Schotte Craig Lee hat sich heute vormittag ganz rasch daran gewöhnt, Birdie-Putts zu versenken. Der 36-Jährige startet mit vier Birdies in die Samstagsrunde des Omega European Masters, dann erst beruhigten sich seine Nerven, er wurde ruhiger. «Auf Abschlag fünf sagte ich zu meinem Caddie, das ist kein schlechter Start», so Lee nach der Runde. Wie wahr, und die Birdie-Maschinerie war gerade erst richtig warm gelaufen, Lee schob auf der fünf und der sechs gleich nochmals zwei Birdies nach – nur rote Zahlen auf dem Scoreboard! An der sieben, einem relativ kurzen Par 4, auf dem die Professionals das Grün andriven, passierte Lee der erste und einzige Patzer der ersten Halbrunde: ein Par! Doch wie gesagt, es sollte auf den Ersten Neun Lees einzig Zahl in schwarz bleiben – auf den Bahnen acht und neun sowie auf der zehn lief die Birdie-Maschine wieder tadellos. Mit zwei weiteren Birdies – ingesamt deren elf für die Runde – und einem echten «Tolggen im samstäglichen Reinheft», dem Bogey auf der 12, beendete der Schotte die Runde mit zehn unter Par. Ein Schlag zu viel um den Platzrekord zu egalisieren. Aber gut genug, um vor dem Finalrunde mit zwei Schlägen Vorsprung in Führung zu liegen.

7. September 2013


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