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Old men are the best … aber nicht mehr Party-fest?


Ja, ich hab sie, die Einladung zur Players Party des Omega European Masters 2013! Players Party, das klingt nach Glamour, nach grossen Namen, leckerem Essen, flotter Musik, guter Laune und im frankophonen Raum auch nach Champagner. Nun, zumindest in den letzten vier Punkten hat das Event heute Abend die Erwartung voll erfüllt: Der offerierte Champagner floss in Strömen – leider nicht in gläserne Flûtes sondern in die orangen Plastik-Kelche des Sponsors. Schade, das Getränk wäre so lecker, bloss wenn meine Lippen Plastik spüren, schrillen im Hirn die Alarmglocken. Das Essen war lecker – kochen können sie, die Romands –, die Musik laut aber auch für Ü-40-Menschen gefällig und die Stimmung im übervollen Lokal und auf der Terrasse entspannt. Freitagabend eben, das Wochenende kann starten.
Allein, an grossen Namen und Glamour mangelte es bei dieser Players Party ein bisschen. Omega-Präsident Stephen Urquhart als Gastgeber und seine attraktive Gattin standen etwas einsam inmitten des Partyvolks, unterhielten sich aber angeregt und höflich mit den wenigen bekannten Spielern, die der Einladung gefolgt waren. Darunter der letztjährige europäische Ryder-Cup-Captain José Maria Olazabal, der sich zusammen mit seinen Landsleuten rasch in eine relativ ruhige Ecke Nähe Dessert-Buffet verzog. Kurz nach Neun war der Spanier dann auch schon «auf französisch gegangen» – schliesslich muss er morgen früh zur Arbeit. Zurück blieb jener Teil der spanischen Tour-Clique um Pablo Larrazabal und Alvaro Quiros, die sich am Buffet schadlos hielten, weil wegen des verpassten Cuts am Sonntag der Preisgeldscheck ausbleiben wird.
Nicht all zu lange gefeiert hat heute auch der dreifache Major-Gewinner Padraig Harrington. Der Ire zeigte sich abends mit filigraner Brille statt Kontaktlinsen – und genauso gut gelaunt wie auf dem Platz, doch auch auf ihn wartet am Wochenende noch etwas Arbeit. Wie sagt meine Freundin Jnes in solchen Fällen ganz richtig: Job ist Job und Schnaps ist Schnaps. Letzteren hat Harrington heute garantiert nicht angefasst …
Damit war’s dies dann auch schon mit den grossen Namen. Publikumsliebling und Crans-Sieger 2010, Miguel Angel Jiménez, hat sich erst gar nicht blicken lassen. Mit 49 Jahren fühlt er wohl schon etwas zu alt für Partys. Schade, ich hätte gerne den Rauch seiner Cigare geschnuppert und ihm verraten, dass die Champagner-Flasche mit seiner Unterschrift erste Wahl gewesen ist … Nix verstehen? Veuve Clicquot verlost beim European Masters täglich eine von einem Tourspieler unterschriebene Magnumflasche. Der Gewinner darf unter den signierten Flaschen wählen – die mit Jiménez’ Autogramm war als erste weg gewesen.

6. September 2013


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