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Wo man Freunde trifft … und mit Major-Siegern unter einem Dach wohnt


Das European Masters in Crans-sur-Sierre ist der absolute «Must»-Event der Schweizer Golfszene. An welchen Tagen man dem Turnier beiwohnt, hängt zu einem grossen Teil von den persönlichen Interessen ab. Aber nicht nur. Wer bereits während der ProAms in Crans weilt(e), ist entweder Funktionär, Sponsor, ein riesiger Fan oder aber bestens vernetzt, in (wirtschaftlich) wichtiger Position und in Folge dessen auch zum Mitspielen beim ProAm eingeladen. Gehört man zu dieser ProAm-Gäste-Gruppe, hat man am Donnerstag seine Crans-Pflichten bereits erfüllt – die Kontakte sind aufgefrischt und damit gepflegt. Trotzdem gibt’s auch in dieser ProAm-Gäste-Gruppe einige, die auch während des richtigen Turniers in Crans bleiben und nicht am Donnerstagmorgen gleich an den heimischen Schreibtisch zurückeilen.
Und dann gibt’s Golf-Fans, die erst am Donnerstag anreisen. Auch sie machen einen wichtigen Teil der Faszination dieser Veranstaltung aus. Die Fans sorgen für Turnier-Atmosphäre und verwandeln die Natur-Tribüne rund um das neue 13. Grün, das stadion-artig ins Gelände gebaut ist, in einen Hexenkessel mit Blick übers Unterwallis. Atemberaubend. Und wohl der neue «place to be» auf dem Parcours Severiano Ballesteros. Hier trifft man sich, um Golf zu schauen – «toute la Suisse de Golf».
Übrigens habe ich – rein zufällig und unbeabsichtig, respektive ziemlich ahnungslos – in diesem Jahr noch einen zweiten Insider-Treffpunkt in Crans-sur-Sierre gefunden: Ein Hotel, dessen Name hier nicht erwähnt werden soll, weil es klein und sehr zentral gelegen ist, aber eben nur über eine sehr beschränkte Zimmerzahl verfügt. Und eines dieser Zimmer möchte ich auch nächstes Jahr wieder haben. Ideal ist das Haus aber nicht nur für Golfjournalisten, sondern auch für Professionals, wie ich mittlerweile weiss. Als ich am Dienstag eincheckte, lag in der Lobby ein Golfbag, das offensichtlich dem zweimaligen Ryder-Cup-Spieler Paul Lawrie gehören musste. So liess es zumindest die Aufschrift vermuten. «Sein Caddie wird hier wohnen, der kümmert sich doch auch ums ‚Werkzeug’», glaubte ich zu wissen. Der British-Open-Champion von 1999, eines der Aushängeschilder des diesjährigen Turniers, würde doch wohl in einem der grossen Häuser einquartiert sein, war ich überzeugt. Irrtum, ist er nicht. Als ich heute nachmittag vom Platz zurück kam, trat hinter mir Paul Lawrie himself durch die Hoteltür, grüsste freundlich, schnappte sich seinen Schlüssel und verschwand mit höflichen Worten im Lift.
Kurze Zeit später liess das Rauschen der Wasserleitung vermuten, dass auch Mister Lawrie unter der Dusche stand. Und wie ich eben auf seine Website klickte, stellte ich fest – einen Stock höher hat soeben auch jemand vor dem Laptop gesessen und einen Blog-Eintrag verfasst …
Je länger ich in diesem Hotel wohne, desto überzeugter bin ich, eine gute Wahl getroffen zu haben. Neben Paul Lawrie wohnt auch Titelverteidiger Richie Ramsay hier. Und die beiden Schotten werden wohl wissen, wo man für sein sauer verdientes Geld gut und preiswert schlafen kann … Guys, I cross my fingers for the second round – schliesslich möchte ich auch am Wochenende noch mit Paul und Richie frühstücken!

5. September 2013

 


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