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Bernds Whisky No 2 muss noch warten – Damians Party ebenfalls


«Good day in the office! Hope to have 3 more just like it», hatte Bernd Wiesberger am Donnerstag nach der ersten Runde der Johnny Walker Championship in Gleneagles getwittert. Die Antwort von Kumpel Clemens Prader kam postwendend: «Same old story … Whisky tournament … Who is on top? The weez...» Hätte dem Kitzbühler so gepasst, wenn sein Burgenländer Spezi schon wieder ein Whisky-Turnier gewonnen hätte. Mindestens eine Jahresration Single Malt wird für den Sieger in Gleneagles doch wohl rausschauen – möchte man zumindest meinen.
Wiesbergers Sieg bei der Ballantine’s Championship 2012 – sein erster «Whisky-Titel» – liegt etwas mehr als zwölf Monate zurück. Immerhin, in diesem Frühling durfte der Burgenländer zusammen mit Ballantine’s Master Blender Sandy Hyslop den «2103 Championship Blend» kreieren. Aus einer Auswahl besonders seltener und hoch qualitativer Whiskys, die zuvor mindestens 41 Jahre gereift – und somit deutlich älter als Bernd Wiesberger – sind, wurde dieser spezielle Blend gemischt. In winzig-kleiner Menge allerdings nur: Gerade mal zehn Flaschen wurden abgefüllt. Eine davon ging natürlich an den Ballantin’s Champion 2012, doch diese Flasche wird Wiesberger nur zu ganz besonderen Anlässen öffnen. Ein simples Birdie, wie wir Amateure es zum Anlass für einen kräftigen Schluck aus dem Flachmann nehmen, wird da wohl kaum ausreichen.
Eine hübsche Lieferung aus Glenagles wäre bei Wiesberger (und Doppel-Partner Prader) aber wohl doch willkommen gewesen. Leider hat all das Daumendrücken und mitfiebern nichts genützt – es war kein Österreicher-Wochenende in Gleneagles. Wiesberger verpasste den Sieg um einen Schlag, und – noch deutlich ärgerlicher – Markus Brier schaffte wegen eines Schlages zuviel den Cut nicht. Ärgern hilft in diesem Fall nicht, man(n) kann nur vorwärts schauen. Oder wie’s Wiesberger auf den Punkt bringt: «Dann muss ich wohl nächste Woche in Wales zuschlagen, wie’s ausschaut...» Genau, hau auf den Knödel und hol Dir den Pott!
Knapp vorbei am Sieg oder zumindest an einem Podesplatz schrammte am Wochenende auch der Innerschweizer Damian Ulrich. Und das ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Dieser hätte eigentlich spielfrei sein sollen, die zur Challenge Tour zählende Rolex Trophy war für Mittwoch bis Samstag angesetzt gewesen. Dann aber kam am Samstag der grosse Regen und setzte den Platz in Genf unter Wasser. Unterbruch bis Sonntag. Statt ausschlafen und sich mit der Freundin einen schönen Tag machen musste das Geburtstagskind früh raus und noch zehn Löcher spielen. Immerhin, am Ende reichte es für Rang fünf und einen Preisgeldcheck über 9000 Euro – damit lässt sich auch zwei Tage verspätet noch ganz gut Geburtstag feiern. Happy Birthday Damian! Und nicht vergessen: Genf war nur die Hauptprobe, Dein Meisterstück darfst Du nächste Woche in Crans abliefern.

26. August 2013


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