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Magische Momente mit Sir Nick Faldo und Lee Westwood


Zugegeben, rein sportlich gesehen war heute nicht der Tag von Sir Nick Faldo. Der grossgewachsene Engländer, sechsfacher Major-Champion, schnupperte bei seiner temporären Rückkehr zum Turniergolf bei der British Open noch nicht einmal annähernd am Cut. Jammerschade, denn auf dem schwierigen Links-Course von Muirfield hatte Faldo 1987 und 1992 seine beiden British-Open-Siege gefeiert. 2013 machte er trotz sieben Schlägen Rückstand auf den Score, der eine Teilnahme am Wochenende ermöglicht, dennoch eine gute Figur. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Seinen 191 cm langen Körper hüllte er für die zweite Runde in Grossbritanniens Nationalfarben: Sportlich-elegant, ganz «Sir» eben, teete Faldo am Tag nach seinem 56. Geburtstag in Muirfield auf. Seine Heldenbrust zierte der Union-Jack. Mit seinem patriotischen Woll-Gilet erfreute der Senior nicht nur die Herzen des britischen Publikums, er stach modisch auch die jüngere Konkurrenz problemlos aus.
Sportlich bereitete sein Landsmann Lee Westwood den Briten grosse Freude: Der 40-Jährige startete mit 31 Schlägen für die Front Nine – sprich fünf unter Par nach der halben Runde –  perfekt in den zweiten Tag. Der ehemalige Weltranglisten-Erste kassierte auf der zweiten Halbrunde zwar noch drei Bogeys (und ein weiteres Birdie), stiess aber auf den geteilten zweiten Platz in der Zwischenrangliste vor. Vielleicht schafft er es endlich, seinen ersten Major-Titel zu gewinnen? Zu gönnen wäre es ihm – und mich würde dann interessieren, ob er diesen Sieg in Muirfield genauso feiert wie seinen Triumpf beim European Masters 1999 in Crans. Da marschierte der Engländer mit einer riesigen Champagnerflasche unter dem Arm von der Siegerehrung ins Medienzentrum, blickte in die Runde, fragte «wo habt Ihr Eure Gläser!» und füllte schliesslich seinen Siegerchampagner in die Plastikbecher der Journalisten. Cheers!

19. Juli 2013

 


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