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pink balls, please


Was für eine schöne Überraschung heute in meinem elektronischen Postfach: Titleist lanciert die Pro V1 Limited Edition mit pinkem Aufdruck! So cool! Endlich ein Ball für Damen mit Drive...
Was mich beim Lesen der Medienmitteilung etwas irritiert: Da werden all die technischen Vorteile – ausserordentliche Distanz für alle Schwunggeschwindigkeiten, weiches Gefühl, längere Lebensdauer und anhaltenderes Weiss – des Pro V1 Limited Edition (baugleich zum normalen Pro V1) aufgelistet, aber kein Wort über die pinke Beschriftung verloren. Dabei würde mich brennend interessieren: Handelt es sich um das gleiche Pink wie bei Bubba Watsons legendärem Masters-Driver 2012?
Ausserdem frage ich mich, weshalb Titleist seinen High-Tech-Ball, der überwiegend von männlicher Kundschaft gekauft wird, nun ausgerechnet in Pink beschriftet. Hätte da Gold oder Platin nicht besser gepasst? Und warum in drei Teufels Namen weicht Titleist bei dieser Limited Edition von der bewährten Praxis der Durchnummerierung von 1 bis 8 ab und drückt – wie die Konkurrenz – nur die Zahlen 1 bis 4 auf diese Sonderedition? Dabei sind die hohen Zahlen doch beliebter als man gemeinhin glaubt. Erst kürzlich wurde einem Mitspieler von mir ein Titleist No 6 vom Grün «geklaut», weil ein Spieler auf der nebenanliegenden Bahn glaubte, sein missglückter Schlag sei bei uns gelandet und ausser ihm spiele ohnehin keiner Bälle mit der Nummer 6 …
Sei’s wie’s will, ich spurte los um mir ein paar Schachteln Pro V1 mit pinkem Aufdruck zu sichern. Und muss dann unbedingt noch eine Mail an den Hersteller schreiben, im nächsten Jahr eine Pro V1 Limited Edition auf den Markt zu bringen, die auch Paula Creamer gefallen könnte: pinke Schale, weisser Aufdruck.

21. Mai 2013

 


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