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OEM – ein Turnier voller Emotionen


Bei einem Turnier der European Tour auf dem Platz dabei zu sein, ist Emotion pur! Perfekte Golfschläge, mit der letzten Umdrehung ins Loch fallende Bälle zum Birdie und jubelnde Zuschauer – wenn Pros ihre positiven Emotionen mit Tausenden Zuschauern teilen können, ist das ein Highlight. Für alle. Denn geteilte Freude ist doppelte Freude.
Manchmal müssen es aber auch nicht Tausende sein, die sich mitfreuen, um das Glück perfekt zu machen. Manchmal müssen einfach nur die wichtigen Menschen im Leben eines Pros am 18. Grün ausharren und Daumen drücken. So auch am Freitagabend in Crans-sur-Sierre beim Omega European Masters, als Martin Rominger als letzter Schweizer noch draussen auf dem Platz gewesen ist und nach 16 gespielten Löchern wusste, er würde die letzten beiden Bahnen 1 unter spielen müssen, um den Cut zu schaffen. Beim 18. Grün warteten Gattin Simona und die beiden gemeinsamen Kinder. Im Clubhaus hatten sich der ASG-Vorstand und einige weitere Exponenten der offiziellen Golf-Schweiz bereits zum Abendanlass versammelt und zitterten beim Apéro mit dem Engadiner mit: Würde er es schaffen, in den beiden Finalumgängen dabei zu sein? Der 35-Jährige behielt die Nerven, spielte sowohl die 17 wie auch die 18 Birdie und qualifizierte sich damit fürs Wochenende. Strahlend und mit der ganzen Familie im Schlepptau schaute er nach dem Unterschreiben der Scorekarte bei den ASG-Verantwortlichen und deren Gästen vorbei, berichtete kurz  wie die Runde aus seiner Sicht verlaufen ist. Gänsehaut-Feeling …
Ähnliches heute nachmittag auf Loch 11, einem immerhin gut 200 Meter langen Par 3. Der Engländer Graeme Storm erwischte im zweitletzten Flight einen guten Lauf und schlug an diesem Par 3 sein Eisen 6 ganz locker – so locker, dass der Ball direkt im Loch landete. Ein As! Das erste des Turniers! Und das Beste daran: BMW hatte auf dieser Spielbahn für das erste Hole-in-One des Turniers einen über 170'000 Franken teuren BMW i8 als Prämie ausgesetzt. Storm, der in der bisherigen Saison gerade mal gut 21'000 Euro an Preisgeld eingestrichen hat, linste durch die Scheiben des Sportcoupés und küsste danach «sein» neues Auto. Keiner auf dem Platz, der ihm diesen Coup nicht gönnen würde – auch wenn der Brite wohl noch über eine rechtsgesteuerte Version des Automobils verhandeln wird.

6. September 2014


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