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Eine Frage, die Crans beschäftigt: Was ist ein gutes Par 4?


Wann ist ein Golfplatz ein guter Golfplatz? Auf diese Frage gibt es so viele Antworten respektive Meinungen, wie es Golfer gibt. Amateuren unterstellt man gerne – und oftmals auch nicht ganz zu Unrecht –, dass sie einen Golfplatz dann als «gut» bezeichnen, wenn sie auf diesem gute Scores erzielen, respektive ihr Handicap spielen oder gar unterspielen. Ich will mich da auch gar nicht ausnehmen, auch mir bleiben Plätze, auf denen ich ordentlich gescort – oder zumindest gute Schläge gespielt – habe in positiverer Erinnerung, als Parcours, die mich permanent zu Rescue-Shots aus hohem Rough oder Chips aus Baumgruppen heraus nötigen.
Wie aber sieht es bei den Professionals aus? Bei jenen Top-Golfern, für die hohe Bäume, Wasserhindernisse und erst recht Sandbunker keine «Par-Verhinderer» sind? Wann finden sie einen Platz gut? Oder anders gefragt, wann ist ein Platzumbau in deren Augen gelungen? In Crans-Montana gaben vor Jahren die von Severiano Ballesteros neu gestalteten Grüns – so genannte Gugelhupf-Grüns, die nach allen Seiten hin abfallen – viel zu reden. Diese Diskussionen sind mittlerweile verstummt. 2013 waren an den Back-Nine einige Veränderungen vorgenommen und unter anderem Loch 13 zu einem absolut spektakulären Par 3 umgestaltet worden. Das Grün liegt nun vom Abschlag einsehbar und von einem natürlichen Amphietheater umgeben malerisch in der Walliser Alpenwelt. Keine Diskussionen, nur lobende Worte allseits.
Auch zu Beginn dieser Saison waren auf dem Parcours Severiano Ballesteros die Bagger aufgefahren – auf den Front Nine wurden zahlreiche Bunker verschoben, so dass sie nun auf Drivelänge der Longhitter liegen. Eine Massnahme, die ebenfalls viel Zustimmung und Applaus erntete. Für das Omega European Masters aber wurde der Abschlag der 14 nach vorne verlegt, um so mehr Sicherheit für das rechts liegende 13. Grün zu erhalten. Nun spielt sich die 14. Bahn für die Professionals als Par 4 – mit einer Länge von 511 Metern. Downhill, zwar, aber dennoch ordentlich lang. «Für mich ist die 14 kein Par 4 – mit dem Wasserhindernis vor dem Grün ist das zu schwierig», findet der österreichische Longhitter Bernd Wiesberger. Und was sagen die Schweizer? «Das Loch ist eindeutig schwieriger geworden; heute habe ich den Drive gut getroffen, von daher wars ganz okay», resümierte Martin Rominger – kein Longhitter! – nach der Runde lachend.

4. September 2014


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